Stempel

Ein Tanzabend in zwei Teilen
Von Maya Lipsker und Clint Lutes

Premiere am 25.10.2007

TEIL 1: MEME
Choreographie: Maya Lipsker
Musik: Roy Carroll

Tanz: Murielle Elizéon, Su-Mi Jang, Melanie Lane, Clint Lutes, Tommy Noonan, Sebastian Rowinsky

TEIL 2: Some Give and Take with Anticipation
Choreographie: Clint Lutes
Musik: Tom Schneider

Tanz: Murielle Elizéon, Su-Mi Jang, Melanie Lane, Maya Lipsker, Tommy Noonan, Sebastian Rowinsky

Bühne & Kostüme: Nadia Fistarol
Dramaturgie: Graham Smith
Licht: Peter Mentzel


Warum sollten wir das menschliche Zusammenleben als egoistischen Kampf denken, das Selbstentfaltung nur auf Kosten des anderen ermöglicht? pvc startet mit einer Produktion für sieben Tänzer in die neue Saison. Die Choreographen Maya Lipsker und Clint Lutes nehmen die alte Lehre von den Monaden als Idee einer in das menschliche Leben eingeschriebenen Harmonie auf, um darin ihre Wahrnehmung sozialen Verhaltens zu spiegeln. Die Monadenlehre beschreibt den Ursprung menschlichen Lebens als dynamisches Kraftzentrum, das nach Ausdehnung im Raum strebt, ohne den jeweils anderen zu übergehen. Monaden bilden das Zentrum der Aktivität und des Erlebens eines Menschen und sind Mittelpunkt der Selbstreflexion. Sieben Tänzer bewegen sich durch eine Labyrinth aus Stangen und Röhren. Sie lassen sich von der Sehnsucht leiten, in der Reflexion auf sich selbst und die anderen die Regeln des Zusammenlebens zu entschlüsseln und eine Art kollektives Gedächtnis aufzufinden.

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