Stempel

Die Artistik der Selbstaufblähung - gespielt, getanzt, musiziert

Eine Produktion von pvc Tanz Freiburg Heidelberg / Theater Freiburg und KLARA in Koproduktion mit Theaterspektakel Zürich, AUAWIRLEBEN Bern und Kaserne Basel.

Es wimmelt nur so von Hochstaplern, Falschspielern, Spekulanten, Trickbetrügern: Die deutsch-schweizerische Ko-Produktion handelt von kleinen Unwahrheiten und großen Lebenslügen, von Fremdtäuschung und Selbstbetrug. Das Phänomen kennen wir von aktuellen Geschehnissen aus Wirtschaft, Politik und Sport. Wenn innere Werte und äußere Anerkennung irgendwie falsch gekoppelt sind, wird Hochstapelei zum erfolgsversprechenden Verhaltensmuster, der Einzelne getrieben von dem Bedürfnis, Bedeutung zu haben, die das Ich übersteigt. Spekulanten im Nullenrausch. Am Ende ist der Hochstapler bankrott, alle Strategie und Taktik dahin, alle Tarnungen aufgeflogen, er ist allein und lächerlich und bemitleidenswert wie ein Clown, nur ohne Publikum.

Unterstützt durch: Fachausschuss Theater und Tanz BS/BL; Pro Helvetia; GGG Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel; Migros Kulturproduzent; Göhner Stiftung; Stanley Thomas Johnson Stiftung

Regie: Christoph Frick / Bühne und Kostüme: Clarissa Herbst / Musik: Martin Schütz / Dramaturgie: Inga Schonlau, Patrick Wymann

Mit: Kate Harman, Nicola Fritzen, Philippe Nauer, Uta Krause, Dominique Rust, Tobias Schramm, Martin Schütz, Angelika Thiele, Michael Wolf

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